15.10 Fiberendoskopie
Angehörigen von Betroffenen mit einer Trachealkanüle wird sehr häufig davon abgeraten die Trachealkanüle zu entfernen. Die Argumente es nicht zu tun, sind oftamls mehr als haarsträubend. Sie machen Angst. Somit wird sich der Angehörige nicht trauen die Kanüle entfernen zu lassen. In vielen Fällen eine absolut unnötige Angst. Doch wer will entscheiden was richtig oder was falsch ist ? Was Gefahr bringt oder nicht ? Eine Methode festzustellen ob möglicherweise die Trachealkanüle entfernt werden kann ist die Fiberendoskopie. Eine Microfaser, an derem einen Ende eine Microkamera befestigt ist, wird durch die Nasenhöhle bis Höhe Kehlkopf geschoben. Die Kamera überträgt nun den Kehlkopfbereich auf einen Monitor. Arzt, Logopäde und Schlucktherapeut können nun gemeinsam mit dem Angehörigen sehen wie der Schluckreflex beim Betroffenen aussieht. Nach entsprechender Auswertung der Ergebnisse durch die Fachleute kann wesentlich leichter eine Entscheidung pro oder contra Trachealkanüle gefällt werden.
weitere und ausführliche Informationen erhalten Sie unter: 02241-488-0 im MVZ Sieglar oder info@MVZ-Sieglar.de oder internet www.MVZ-Sieglar.de - Ärztlicher Leiter ; Dr. Kley