14 - Rehaphasen A-F

Phase A Akutbehandlung
intensivmedizinische Behandlung Neurochirurgisch / neurologisch

Phase B Frührehabilitation
möglichst früh unmittelbar nach der Akutbehandlung oder Intensivstation . häufig liegt noch eine schwere Bewustseinsstörung oder apallisches Syndrom vor

Phase C weiterführende Rehabilitation
Stabilisierungsphase, Patient ist kooperativ, kooperationsfähig, kann in der Therapie mitarbeiten

Phase D medizinische Rehabilitation
Patient mobilisiert, selbstständig, ganztägig kooperationsfähig (sog. AHB Verfahren)

Phase E nachgehende Rehabilitation
Schulisch / berufliche Rehabilitation, Wiedereingliederung (Tagesklinik, ambulante Betreuung)

Phase F aktivierende Behandlungspflege
u.a. für Patienten im Wachkoma, Soziale Rehabilitation, langfristig auf Dauer angelegt, jedoch mit der Möglichkeit , bei Besserung in die Phase B zurückzukehren

Anmerkungen zu vor :
Leider erhalten die meisten Betroffenen aus Kostengründen nicht die Rehaphase F zugesprochen. Es wird viel zu häufig abgelehnt. Dadurch wird eine Rückkehr in die Phase B zu einem späteren Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich und gelingt nur sehr wenigen Betroffenen.

Insbesondere ohne die Phase F ist eine Besserung zwar nicht ausgeschlossen doch schwer erreichbar. Eine Rückkehr aus F in B ist bisher nur sehr wenigen Betroffenen gelungen

Wachkoma-Betroffene werden viel zu schnell aufgegeben und abgeschoben. Würde die Phase F mehr und gut genutzt, etwa 30% aller Langzeitbetroffenen würden zusätzlich Chancen einer Rückkehr erhalten. Auch wenn es nur eine Rückkehr in ein betreutes wohnen wäre, es wäre allemal „Preiswerter“ als sie einfach abzuschieben