30 - Finanzielles

Um auch jedem Bürger einen kleinen Einblick in das “Bezahlsystem des Gesundheitssystem” zu geben, hier ein paar Beispiele

Wachkoma-Betroffener in Pflegestufe III (gesetzlich anerkannt nur II) erhält in dieser Stufe 1.432 €/monatlich.
Befindet sich der Betroffene in einer Einrichtung geht dieses Geld an die Einrichtung. Hier belaufen sich die Kosten ab 3.500 € aufwärts. Die anfallenden Mehrkosten müssen vom Betroffenen oder seinen Angehörigen aufgebracht werden. Somit ergibt sich, wer nicht über ausreichend Geldmittel verfügt wird automatisch zum Sozialfall. Wird der Betroffene zuhause gepflegt, so erhält er dafür in Stufe III = 650 €/monatlich um sich davon eine Pflegekraft leisten zu können.

Wird der Betroffene zuhause gepflegt , so gibt es drei Möglichkeiten.

1.  Ein ambulanter Pflegedienst erbringt Leistungen für den Betrag 1.432 €. Den Rest erledigen die Angehörigen. Wer nun glaubt das sei wenig, der irrt. 1.432 € für einen ambulanten Pflegedienst entsrpechen etwa täglich 20-30 Minuten.

2.  Der Pflegedienst erbringt Leistungen welche etwa 50% des Pflegestufenbetrages ausmachen. Die zweiten 50% behält der Staat ein. Der Betroffene erhält für die Pflege durch einen Angehörigen, Mutter, Ehefrau etc. 650 € minus 50% = 325 €/monatlich. Argument, der Angehörige muss ja nicht alles alleine machen.

3.  Wird bei häuslicher Pflege gar kein Pflegedienst in Anspruch genommen, bekommt der Betroffene die vollen 650 €/ monatlich um eine Pflegekraft davon zahlen zu können. Die vollen 1.432 € fallen dem Staat zu. Wie gut man von 650€ die Bedürfnisse des täglichen Lebens erfüllen kann, diese Wertung überlassen wir dem objektiven Leser.

Fazit: Wer hier Profitiert, auch diese Wertung lassen wir dem objektiven Leser.
Fakt ist : Häuslich pflegende Angehörige eines Wachkoma-Betroffenen sparen dem Staat monatlich > 5.000 € und erhalten selber nur 650 €. Sozialfall vorprogrammiert ! Ach, bald hätten wir es vergessen. Erhält der Betroffene staatliche Zuwendungen wie Sozialhilfe, Grundsicherungsrente oder ähnliches, so werden auch von ihm Beiträge zur Sozial- und Rentenversicherung abverlangt. Er muss auch Praxisgebühren zahlen usw.