35 - Mitgliedschaft vor Hilfe ?
Die Größe eines Menschen liegt in seinem Herzen, nicht in seinem Kopf (Gandhi)
Weshalb muss oder soll ich erst Mitglied in einem Bundesverband , Verein, Gruppe oder Ähnlichem werden, bevor mir geholfen wird ?
Diese Frage haben wir uns als betroffene Angehörige auch gestellt. Es gibt keinen einzigen Grund es zu werden. Wir taten es dennoch und mußten erfahren, das wir trotzdem nicht die Hilfe erhielten die wir benötigten. Hilfe für das tägliche Leben. Hilfe für den Alltag. Hilfe fürs Überleben in einer Gesellschaft des Wegsehens, in einem Staat in welchem ” Nehmen ” seeliger ist denn ” Geben “. In einem Land der Verbände und Vereine auf der Jagd nach Mitgliedern und dem Status des Wichtigen. Warum sollten wir diesen Selbstdarstellern folgen ? Es gab und gibt keinen Grund dafür. Deshalb haben wir uns zusammen getan. Wir, das sind 7 Gründungs-mitglieder des Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten. Drei direkt betroffene Angehörige, zwei verwandschaftlich Betroffene und 2 Therapeuten mit sehr großer langjähriger Erfahrung im Umgang mit Betroffenen. Wir gründeten zuerst eine Selbsthilfegruppe Angehöriger für Alle die Hilfe wollen.
Unser Motto lautet ” Hilfe zur Selbsthilfe - Betroffene helfen Betroffenen”. Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Treffen ist kostenlos und unverbindlich für Jedermann - Mitgliedschaften nicht möglich und nicht erforderlich - wir helfen individuell und an der Basis bei Antragstellung, Widerspruch usw.
Dann wurde der Verein gegründet, um finanzielle Zuwendungen für Betroffene mit einem anerkannten Spendenbeleg ausstatten zu können. Ein e.V. war und ist nicht unbedingt notwendig. Dieses betrifft lediglich den Bereich z. Beispiel einer Haftung für z. Beispiel Rechtsgeschäfte. Gemeinnützigkeit wird von den Finanzämtern erteilt, nicht von einem Gericht. Mit dieser Struktur sind wir sehr wahrscheinlich einmalig in Deutschland, zumal auch im Verein Neu-Mitgliedschaft per Satzung ausgeschlossen wird. Es gibt nur die Gründungsmitglieder. Diese Art der Vereinsform ist legitim und rechtlich absolut einwandfrei. Anderslautende Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit.
Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten mit Sitz in Hilden gemeinnützig anerkannt FA Hilden unter St.-Nr. 135/5792/3440
Unter unseren bekannten Telefon-Nummern (siehe homepage Eingangsseite) sind wir direkt erreichbar. Am besten erreichbar sind wir unter der Mobil-Rufnummer. Falls es doch einmal nicht direkt funktionieren sollte , sprechen Sie bitte Ihre Nachricht, Ihren Namen und Telefonnummer oder e-mail Adresse auf Band. Wir kontaktieren Sie dann zurück. Die Festnetz-Nummer ist nicht ständig besetzt.
Nicht wichtig ist was WIR denken - wichtig ist was unsere Betroffenen denken, das müssen wir lernen - wichtig sind richtige Vorgehens- und Verhaltensweise - damit helfen wir unseren Betroffenen
Was findet sich auf unseren Seiten, was nicht und weshalb nicht
Hallo und herzlich willkommen auf unseren Seiten. Sicherlich finden sich viele wichtige, wissenswerte und interessante Informationen auf diesen Seiten, dass ist so gewollt und wir freuen uns jetzt schon auf viele Beiträge per E-Mail. Ein Forum wird es nicht geben. Wir haben leider nur negative Erfahrungen damit machen müssen. Wir wollen rund um das Thema und Schicksal Wachkoma informieren.
Was auf unseren Internetseiten jedoch nicht zu finden ist, sind die vielen Tips und Ratschläge für Angehörige. Diese halten wir zurück um nicht mit unseren Tips gleichzeitig der anderen Seite Argumente der Ablehnung zu schaffen. So existieren z. Beispiel eine Checkliste “Wie finde ich die richtige Einrichtung für meine(n) Betroffene(n), wie stelle ich meinen Antrag richtig, wie baue ich meinen Widerspruch auf, Blindengeldzahlung usw. Angehörige erhalten diese Informationen in einem Gespräch mit uns.
Wer unsere besondere, direkte und individuelle Hilfe und Unterstützung möchte, sollte auch unsere Seiten “Betroffene helfen Betroffenen”, “Wachkoma, was jetzt? Der Beginn völliger Hilflosigkeit? Das muss nicht sein!” lesen.
Dieses Hilfsangebot gilt Bundesweit für alle Angehörigen von Betroffenen. Es ist absolut kostenlos und völlig frei von jeglicher Verpflichtung uns gegenüber. Bei uns muss man kein Mitglied werden, damit wir helfen. Wir helfen weil wir selber Betroffene sind und wissen, wovon und worüber wir reden. Vielen hundert Angehörigen konnten wir bereits wertvolle Tipps und Ratschläge zur Hilfe geben.
Garantien für einen Erfolg können wir allerdings auch nicht geben und in medizinische Diskussionen lassen wir uns auch nicht ein. Erfahrungen haben gezeigt, sie bringen nichts. Dazu ist das Schicksal viel zu individuell. Wer unsere Hilfe und Unterstützung möchte, nimmt Kontakt per e-mail zu uns auf. e-mail Anfragen mit vollständigem Namen und Adresse können bearbeitet werden.
Datenschutz wird bei uns groß geschrieben. Dass ist garantiert.